Jetzt hab ich in vier Texten das Thema geplante Obsoleszenz thematisiert. Was kann ich jetzt aber tun, um nicht für die Müllhalde zu kaufen? Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als diese, die ich jetzt aufzähle. Aber vielleicht dient euch die erste Ideensammlung ja als Anstoß in die richtige Richtung. Nutze Gebrauchtportale. Diese gibt es für die unterschiedlichsten Dinge rebuy zum Beispiele kauft und verkauft Bücher, DVDs, CDs, Videospiele, Handys, Tablets und noch einige weitere elektrische Geräte. Bei Kleiderkreisel kann man aussortierte Klamotten anbieten. Und das ist nur eine kleine Auwahl. Man kann natürlich auch auf das altbekannte ebay oder amazon zurückgreifen. Ihr habt keine Lust euch mit dem Versand eurer Gegenstände auseinanderzusetzen oder dafür Geld zu bezahlen? Dann könnt ihr auch die Gebrauchtportale in der "echten" Welt benutzen. Es gibt Tauschläden wo man seine Sachen gegen andere eintauschen kann. Oder man besucht Floh- oder Tauschmärkte. ...
Im Jahr 2009 fielen in Europa 29 kg Sperrmüll pro Kopf an. Vielleicht klingt das für einige Leute nicht besonders fiel, doch zusammengerechnet sind das 2,4 Millionen Tonnen die irgendwo entsorgt werden müssen. Hierbei ist noch nicht einmal der tagtäglich anfallende Müll sowie Elektrogeräte eingerechnet. Von diesen wirft der durchschnittliche Europäer ca. 20kg im Jahr auf die Müllhalde. Und die meisten kehren dann zu ihrem Alltag zurück und lassen die riesigen Haufen Müll mit dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn", hinter sich. Laut dem Bundesministerium besitzt jeder Bundesbürger ungefähr 10 Tausend Gegenstände. Für diese haben wir weder genug Zeit noch Platz. Wir wollen sie also wieder loswerden. Häufig zu sehen ist dieses Wegwerfen ohne darüber nachzudenken, bei Handys zu beobachten. Sobald ein neues Modell erscheint, lassen wir das alte in irgendeiner Schublade oder im Müll verschwinden. So fallen 20 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich in Europa an. Weltweit sind e...