Im Jahr 2009 fielen in Europa 29 kg Sperrmüll pro Kopf an. Vielleicht klingt das für einige Leute nicht besonders fiel, doch zusammengerechnet sind das 2,4 Millionen Tonnen die irgendwo entsorgt werden müssen. Hierbei ist noch nicht einmal der tagtäglich anfallende Müll sowie Elektrogeräte eingerechnet. Von diesen wirft der durchschnittliche Europäer ca. 20kg im Jahr auf die Müllhalde. Und die meisten kehren dann zu ihrem Alltag zurück und lassen die riesigen Haufen Müll mit dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn", hinter sich.
Laut dem Bundesministerium besitzt jeder Bundesbürger ungefähr 10 Tausend Gegenstände. Für diese haben wir weder genug Zeit noch Platz. Wir wollen sie also wieder loswerden. Häufig zu sehen ist dieses Wegwerfen ohne darüber nachzudenken, bei Handys zu beobachten. Sobald ein neues Modell erscheint, lassen wir das alte in irgendeiner Schublade oder im Müll verschwinden. So fallen 20 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich in Europa an. Weltweit sind es um die 50 Millionen Tonnen. Der Großteil davon wird nicht recycelt und so werden jedes Jahr Ressourcen im Wert von zwei Milliarden Euro einfach vernichtet. Das ist eines der wesentlichen Probleme, welches durch Obsoleszenz entsteht.
Man könnte denken langsam würden wir Menschen verstehen. Schulkinder werden aufgefordert alte Sachen von Zuhause mitzubringen und untereinander zu tauschen oder zu verkaufen. Man sieht immer mehr Werbung für Gebrauchtportale. Und doch kommt nur jedes 11. Handy bei einer Recyclingfirma an. Der Rest landet auf Müllbergen in Afrika oder Asien. So wird unter anderem viel Gold verschwendet, für das wir sonst bereits sind viel Geld auszugeben. In 41 Millionen Mobiltelefonen ist genauso viel Gold wie in einer Tonne Golderz.
Unser Elektromüll wird also auf irgendwelchen Müllbergen in Entwicklungsländern abgeladen. Grundlegend ist das eigentlich illegal. Doch man hat bereits ein Schlupfloch gefunden. Man meldet den Schrott nicht etwa als das an was er wirklich ist, sondern behauptet es wären noch funktionstüchtige Gebrauchtgegenstäne. Das wiederum ist nämlich legal. Oder man spendet einer Hilfsorganisation gute, gebrauchte Computer. Diese kommen bei den Organisationen auch an, aber zusammen mit vielen kaputten Computern. Die wenigsten Hilfsorganisationen haben das Geld um den Müll fachgerecht zu entsorgen und bleiben so auf dem unerwünschten Geschenk sitzen.
Andrew Owusu, er lebt und arbeitet in Afrika, zeigt jedoch,dass gar nicht alles was auf den Müllbergen landet auch dort hin gehört. Er repariert Elektrogeräte die er findet mit einigen wenigen Handgriffen und verkauft sie danach wieder. In Europa wurden diese Geräte von Profis als zu teuer um sie zu reparieren abgestempelt. Und doch schafft es ein Hobbybastler mit ein wenig Können die Geräte wieder funktionstüchtig zu machen. Doch leider kann er das nicht mit allen Geräten.Vielesind schon längst nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck zu verwenden. Und so ist zum Beispiel Ghana, wo gar keine Wegwerdgesellschaft lebt, umgeben von Müllbergen.
Einige Menschen werden von den Giften, die schmorende Kunststoffe ausstoßen, krank. Andere verletzen sich an dem Müll. Selbst Kinder arbeiten auf den Müllhalden und tragen das Metall zusammen. Diese werden dann an Länder wie Dubai oder China weiterverkauft.
Das alles passiert, obwohl offiziel kein EU-Land sein Müll in Entwicklungsländern abladen darf.
Das UN-Umweltprogramm geht sogar noch von wachsenden Zahlen aus. Bis 2020 sollen sich der Elektroschrott im Vergleich zu 2007 in China und Südafrika vervierfacht haben. In Indien verfünftfacht und bei afrikanischen Ländern geht man sogar von einer acht mal so hohen Zahl aus.
Vielleicht sollte also jeder noch einmal über sein eigenes Verhalten mit Müll, insbesondere Elektromüll, nachdenken und das Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" aus seinem Kopf streichen!
Laut dem Bundesministerium besitzt jeder Bundesbürger ungefähr 10 Tausend Gegenstände. Für diese haben wir weder genug Zeit noch Platz. Wir wollen sie also wieder loswerden. Häufig zu sehen ist dieses Wegwerfen ohne darüber nachzudenken, bei Handys zu beobachten. Sobald ein neues Modell erscheint, lassen wir das alte in irgendeiner Schublade oder im Müll verschwinden. So fallen 20 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich in Europa an. Weltweit sind es um die 50 Millionen Tonnen. Der Großteil davon wird nicht recycelt und so werden jedes Jahr Ressourcen im Wert von zwei Milliarden Euro einfach vernichtet. Das ist eines der wesentlichen Probleme, welches durch Obsoleszenz entsteht.
Man könnte denken langsam würden wir Menschen verstehen. Schulkinder werden aufgefordert alte Sachen von Zuhause mitzubringen und untereinander zu tauschen oder zu verkaufen. Man sieht immer mehr Werbung für Gebrauchtportale. Und doch kommt nur jedes 11. Handy bei einer Recyclingfirma an. Der Rest landet auf Müllbergen in Afrika oder Asien. So wird unter anderem viel Gold verschwendet, für das wir sonst bereits sind viel Geld auszugeben. In 41 Millionen Mobiltelefonen ist genauso viel Gold wie in einer Tonne Golderz.
Unser Elektromüll wird also auf irgendwelchen Müllbergen in Entwicklungsländern abgeladen. Grundlegend ist das eigentlich illegal. Doch man hat bereits ein Schlupfloch gefunden. Man meldet den Schrott nicht etwa als das an was er wirklich ist, sondern behauptet es wären noch funktionstüchtige Gebrauchtgegenstäne. Das wiederum ist nämlich legal. Oder man spendet einer Hilfsorganisation gute, gebrauchte Computer. Diese kommen bei den Organisationen auch an, aber zusammen mit vielen kaputten Computern. Die wenigsten Hilfsorganisationen haben das Geld um den Müll fachgerecht zu entsorgen und bleiben so auf dem unerwünschten Geschenk sitzen.
Andrew Owusu, er lebt und arbeitet in Afrika, zeigt jedoch,dass gar nicht alles was auf den Müllbergen landet auch dort hin gehört. Er repariert Elektrogeräte die er findet mit einigen wenigen Handgriffen und verkauft sie danach wieder. In Europa wurden diese Geräte von Profis als zu teuer um sie zu reparieren abgestempelt. Und doch schafft es ein Hobbybastler mit ein wenig Können die Geräte wieder funktionstüchtig zu machen. Doch leider kann er das nicht mit allen Geräten.Vielesind schon längst nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck zu verwenden. Und so ist zum Beispiel Ghana, wo gar keine Wegwerdgesellschaft lebt, umgeben von Müllbergen.
Einige Menschen werden von den Giften, die schmorende Kunststoffe ausstoßen, krank. Andere verletzen sich an dem Müll. Selbst Kinder arbeiten auf den Müllhalden und tragen das Metall zusammen. Diese werden dann an Länder wie Dubai oder China weiterverkauft.
Das alles passiert, obwohl offiziel kein EU-Land sein Müll in Entwicklungsländern abladen darf.
Das UN-Umweltprogramm geht sogar noch von wachsenden Zahlen aus. Bis 2020 sollen sich der Elektroschrott im Vergleich zu 2007 in China und Südafrika vervierfacht haben. In Indien verfünftfacht und bei afrikanischen Ländern geht man sogar von einer acht mal so hohen Zahl aus.
Vielleicht sollte also jeder noch einmal über sein eigenes Verhalten mit Müll, insbesondere Elektromüll, nachdenken und das Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" aus seinem Kopf streichen!
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