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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Alternativen

Jetzt hab ich in vier Texten das Thema geplante Obsoleszenz thematisiert. Was kann ich jetzt aber tun, um nicht für die Müllhalde zu kaufen? Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als diese, die ich jetzt aufzähle. Aber vielleicht dient euch die erste Ideensammlung ja als Anstoß in die richtige Richtung. Nutze Gebrauchtportale. Diese gibt es für die unterschiedlichsten Dinge rebuy zum Beispiele kauft und verkauft Bücher, DVDs, CDs, Videospiele, Handys, Tablets und noch einige weitere elektrische Geräte. Bei  Kleiderkreisel kann man aussortierte Klamotten anbieten. Und das ist nur eine kleine Auwahl. Man kann natürlich auch auf das altbekannte ebay oder amazon zurückgreifen. Ihr habt keine Lust euch mit dem Versand eurer Gegenstände auseinanderzusetzen oder dafür Geld zu bezahlen? Dann könnt ihr auch die Gebrauchtportale in der "echten" Welt benutzen. Es gibt Tauschläden wo man seine Sachen gegen andere eintauschen kann. Oder man besucht Floh- oder Tauschmärkte. ...

Aus den Augen, aus dem Sinn!

Im Jahr 2009 fielen in Europa 29 kg Sperrmüll pro Kopf an. Vielleicht klingt das für einige Leute nicht besonders fiel, doch zusammengerechnet sind das 2,4 Millionen Tonnen die irgendwo entsorgt werden müssen. Hierbei ist noch nicht einmal der tagtäglich anfallende Müll sowie Elektrogeräte eingerechnet. Von diesen wirft der durchschnittliche Europäer ca. 20kg im Jahr auf die Müllhalde. Und die meisten kehren dann zu ihrem Alltag zurück und lassen die riesigen Haufen Müll mit dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn", hinter sich. Laut dem Bundesministerium besitzt jeder Bundesbürger ungefähr 10 Tausend Gegenstände. Für diese haben wir weder genug Zeit noch Platz. Wir wollen sie also wieder loswerden. Häufig zu sehen ist dieses Wegwerfen ohne darüber nachzudenken,  bei Handys zu beobachten. Sobald ein neues Modell erscheint, lassen wir das alte in irgendeiner Schublade oder im Müll verschwinden. So fallen 20 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich in Europa an. Weltweit sind e...

Die drei Arten von Obsoleszenz

Der Autor Vance Packard, der sich viel mit dem Thema beschäftigt hat, unterscheidet zwischen drei Arten von Obsoleszenz. Funktionelle Obsoleszenz Hierbei veraltet ein Erzeugnis durch die Einführung eines neuen, welches den gewünschten Zweck besser erfüllt. Qualitative Obsoleszenz Davon spricht man, wenn das Erzeugnis zu einem bestimmten Zeitpunkt kaputt geht. Mittlerweile nutzen dies viele Firmen. Besonders bekannt ist dieses Phänomem bei Waschmaschinen. Psychologische Obsoleszenz: Wenn dieser Begriff fällt, meint man, dass wir ein Erzeugnis mit guter Leistung als überholt oder verschlissen betrachten, weil es aus Modegründen nicht mehr begehrenswert erscheint. Oft kommt das bei Klamotten oder Handys vor. Am verständlichsten von allen drei Arten ist wohl noch die funktionelle Oboleszenz. Zum Beispiel lösten Autos Pferde ab wogegen wohl kaum jemand von uns etwas einzuwenden hat. Schließlich sollte es ja erlaubt, nein es sollte sogar unser Zie...

Lasst uns alle zu Superkunden werden!

Seit den 1950er versuchen uns Vertreiber sämtlicher Produktonsstätte umzuerziehen. Und das auf Hochtouren. Den größten Teil davon übernimmt die Marketingabteilung. Und viele dieser Abteilungen sind so hartnäckig und dauerhaft präsent, dass die Kunden sich nahezu belästigt fühlen. Denn bei der Maße an Produkten die man mittlerweile auf dem Markt findet, scheint es gar keinen anderen Weg zu geben, als eine neue Gattung eines Superkunden zu erschaffen. Dabei kommt den Produktionen zu Gute, dass noch immer der sogenannte Nachkriegshunger auf diverse Produkte nachwirkt. Der amerikanische Durchschnittsbürger kauft doppelt soviel wie vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Abgenommen hat das bisher noch nicht. Eher im Gegenteil. Doch auch dieser Massenkauf scheint nich auszureichen. Ernst Dale sagte zu dem Thema: "Die Absatzwirtschaft in ganz Amerika steht vor einer Tatsache, die sie schwer schlucken kann: Amerikas Fähigkeit zu produzieren hat vermutlich seine Fähigkeit zu konsum...